Lehrveranstaltungen

Wie ist der Studiengang Organisationskommunikation aufgebaut?

Das Studiengang erstreckt sich über vier Semester, wobei in den ersten drei Semestern jeweils drei Module mit je 10 Leistungspunkten absolviert werden. In den ersten beiden Semestern sind dabei zwei Grundlagenmodule aus dem Pflichtbereich (Modul 1 & 2) zu absolvieren. In diesen Modulen setzen Sie sich einerseits mit den Theorien und andererseits mit den Methoden der Organisations­kommu­nikation auseinander und schaffen so die Grundlagen für Ihr Masterstudium. 

Die Gestaltung der Wahlpflichtbereiche und des Ergänzungsbereichs obliegt Ihren individuellen Schwerpunkt­setzungen. Dabei können Sie insgesamt aus 12 Modulen wählen, die Sie der Modulübersicht (Abbildung rechts) entnehmen können. Interessieren Sie sich beispielsweise eher für den Bereich der sozialen Organisationen und wollen Ihre rhetorisch-kommunikativen Eigenkom­petenzen erweitern, so wählen Sie hier Modul drei, sieben und neun. Insgesamt müssen Sie Ihren Studienplan so gestalten, dass Sie neun Module absolviert haben. Das vierte Semester ist für die Masterarbeit einschließlich Kolloquium und Disputation vorgesehen. Detaillierte Regelungen und Modulbeschreibungen finden Sie in der Studienordnung.

 

Projektbasierte Lehrveranstaltungen & Projektpartner

Hier finden Sie einige Beispiele für Seminare, die wir in Kooperation mit lokalen Projektpartnern durchgeführt haben.

Hauptamt stärkt Ehrenamt: Kommunikationskonzept (Sommersemester 2021)

Mit dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ sollen die ehrenamtlichen Strukturen im Landkreis Vorpommern-Greifswald nachhaltig ausgebaut und verbessert werden. Die Studierenden unterstützten das Projekt, indem sie zunächst die Bedürfnisse der Zielgruppen durch verschiedene empirische Untersuchungen erhoben. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wurden zielgruppenspezifische Kommunikationskonzepte entwickelt. In einer Abschlusspräsentation haben die Studierenden ihre Ergebnisse den drei Ehrenamtskoordinatorinnen des Projekts vorgestellt und basierend auf den Erkenntnissen ihre Kommunikationskonzepte erläutert.

Loitz inTakt!: Kommunikationskonzept (Wintersemester 2020/2021)

Die Studierenden haben in verschiedenen Arbeitsgruppen das Projekt „Loitz inTakt!“ untersucht und daraufhin ein Kommunikationskonzept erarbeitet. Die Arbeitsgruppen haben sich auf die interne Kommunikation, die bestehenden Kommunikationsmaßnahmen und die Wahrnehmung über das Projekt bezogen. Mit „Loitz inTakt!“ wird ein kommunikatives Miteinander der Teilnehmer*innen und Bürger*innen gefördert. In einer Abschlusspräsentation wurden das Kommunikationskonzept und die Optimierungsvorschläge der Bürgermeisterin von Loitz, dem Projektleiter und interessierten Bürger*innen präsentiert und damit Ideen für neue Projektumsetzungen geliefert.

Pommersches Landesmuseum: Kommunikationskonzept (Wintersemester 2019/20)

Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald beherbergt zahlreiche Ausstellungsstücke über die Geschich­te und Kultur Pommerns. Ein großer Teil davon wird von der Kunst Caspar David Friedrichs und anderen Künstlern der Romantik-Epoche eingenommen. Das Museum plante dafür eine neue Galerie der Roman­tik und benötig­te dafür ein Kommuni­kationskonzept. Die Studierenden haben für mehrere Zielgruppen passende Botschaften und Kommunikationsmaßnahmen ent­wickelt, um die neue Galerie und das Pommersche Landesmuseum als Sehenswürdigkeit in Greifswald zu bewerben. Abschließend haben sie ihre Konzepte der Kuratorin des Museums sowie dem Team präsentiert und damit Ideen für die kommunikative Bewer­bung der neuen Galerie geliefert.

Universität Greifswald: interne Kommunikation (Sommersemester 2019)

Die Studierenden haben verschiedene Projekte zum Thema interne Kommuni­kation bearbeitet. Im Vorder­grund standen dabei die Ent­scheidungs­prozesse innerhalb verschiedener Organisationen. Die Projektgruppen haben dazu mehrere Teamsitzungen in verschiedenen Organisationen beo­bachtet und die Entscheidungs­findung analysiert – Organisationen waren z. B. das Magazin katapult in Greifswald, das International Office und die Pressestelle der Universität Greifs­wald. 

Stadt Greifswald: Kommunikationskonzept (Sommersemester 2018)

Mit ihren Projekten haben die Studie­renden die Initiative Fairtrade­town Greifswald begleitet, die sich zum Ziel gesetzt hat, dass Greifswald eine „Fairtrade-Stadt“ wird. Dazu haben die Studierenden Kommunikationskonzepte  entwickelt, die die Aufmerksamkeit für Fairtrade-Produkte erhöhen und Greifs­wald als Fairtrade-Stadt bewerben. Dabei haben sich ver­schiedene Projektgruppen mit unter­schiedlichen Zielgruppen beschäftigt, passende Botschaften und Kommunikations­maßnahmen entwickelt. Abschließend haben die Stu­dierenden ihre Ergebnisse im Rathaus der stellvertretenden Bürger­meisterin Greifswalds präsentiert.

Theaterfestival RegioLudi: Kommunikationskonzept (Sommersemester 2018)

„Das können Sie doch mit Enthu­siasmus!“ Unter diesem Motto fand 2018 das Theaterfestival RegioLudi am Theater Vorpommern in Greifswald statt, welches Studierende des M.A. Organisationskommunikation unterstützt haben. Dazu führten sie Interviews mit der Leitfrage „Was begeistert dich am Theaterspiel?“ mit Menschen aus der Theaterwelt (pro­fessionelle Schauspielende, Schauspie­lenden von Improvi­sationstheatern, Kindern und Jugendliche aus Schauspielgruppen sowie Mitglieder einer Senioren­theatergruppe und Theater­pädagog*innen), um Berührungsängste zum Theaterspiel abzubauen. Die Ergebnisse stellten sie auf dem Theaterfestival den Gästen vor und hielten sie in einer eigens gestal­teten Broschüre fest.

Deutsches Rotes Kreuz Ostvorpommern Greifswald e. V.: Optimierung der Kommunikationskanäle (Wintersemester 2017/18)

In dem Projekt arbeiteten die Stu­dierenden der Organisations­kommunikation mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Ostvorpommern Greifswald e. V. zusammen. Das DRK kann ohne die Unterstützung von Ehrenamtler*innen nicht funktionieren und ist daher auf Freiwillige angewiesen. Um diese gezielt ansprechen zu können, führten die Studierenden ein Service-Learning-Projekt durch. Dabei untersuchten sie Motive unterschiedlicher Zielgruppen für eine ehrenamtliche Tätigkeit und überprüften die Kommunikationskanäle des Kreisverbandes. Durch ihre Arbeit konnten die Projektgruppen wichtige Impulse für die weitere Kommun­ikations­arbeit des Kreis­verbandes liefern und unterstützen damit die Suche nach Ehren­amtler*innen. 

Insel Riems – Friedrich-Loeffler-Institut: Risikokommunikation (Sommersemester 2017)

In dem Seminar zum Thema Risi­kokommunikation haben mehrere Projektgruppen verschiedene Schwer­punkte bearbeitet. Zentral war dabei die Frage, wie Organisationen Risiken und tatsächliche Vorfälle kommunikativ bearbeiten und in der Öffentlichkeit kommunizieren. Dazu wurde z. B. untersucht wie Medien über das Risiko der Vogelgrippe berichten oder wie gut die Website des Friedrich-Loeffler-Instituts für Laien geeignet ist (hin­sichtlich Verständlichkeit und Usability der Internetseite). Die Ergeb­nisse haben die Studierenden dem Team des Friedrich-Loeffler-Instituts vorgestellt.

Seebad Lubmin: Kommunikationskonzept (Wintersemester 2016/17)

Im Auftrag der Verantwortlichen des Seebads Lubmin erstellten die Stu­dierenden ein Kommunikations­konzept für Lubmin. Nach einem Ortstermin, bei dem die Studierenden alles über die aktuellen Probleme, Ziele und Wünsche für das Seebad erfuhren, bildeten sich verschiedene Arbeits­gruppen. Jede von ihnen erarbeitete ein Kommunikations­konzept, das auf eine bestimmte Ziel­gruppe zugeschnittene Kommu­nika­tionsbotschaften und -maßnahmen enthielt. Damit konnten die Studie­renden verschiedene Impulse für die Kommunikationsstrategie des See­bads Lubmin setzen.


Anmeldung zu Veranstaltungen

Zu einigen Veranstaltungen müssen sich Studierende vorab über das Campus Mangementsystem HIS anmelden. Dies ist im kommentierten Vorlesungsverzeichnis jeweils bei den Veranstaltungen vermerkt.

Vorlesungsverzeichnisse

Wintersemester 2014/15

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis WiSe 2014/15