Internationaler Austausch

Ein Auslandsaufenthalt im Studium erweitert Horizonte, trainiert interkulturelle Kompetenzen und fördert den aktiven Sprachgebrauch von Fremdsprachen. Wir unterstützen Auslandsaufenthalte. Die Greifswalder Kommunikationswissenschaft hat Erasmuspartnerschaften mit der Latvijas Universitáte in Riga, der Universi­dad de Cádiz sowie der Universidad de Sevilla. Darüber hinaus besteht eine institutionelle Partnerschaft mit dem Illinois College in Jacksonville. Sie möchten gerne ein oder zwei Semester an einer anderen Universität im Ausland studieren? Auch das unterstützen wir und prüfen, ob die dortigen Kurse für den Greifswalder Master anrechenbar sind. Ansprech­partnerin für ein Studium im Ausland ist Martha Kuhnhenn, sie überprüft die Anrechenbarkeit von Studienleistungen aus dem Ausland und berät bei der Kurs­wahl. Mehr zum Thema internationaler Austausch finden Sie auf den Seiten des IPK sowie des International Office der Universität Greifswald. 

 

Kontakt

Dr. Martha Kuhnhenn
Beraterin für Auslandsaufenthalte

Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft
Schwerpunkt Organisationskommunikation
Ernst-Lohmeyer-Platz 3, Raum 3.18
Tel.: +49 3834 420 3411
martha.kuhnhennuni-greifswaldde
 


Erfahrungsberichte

Verena Ziegler

Erasmus in Riga, Lettland an der University of Latvia, WiSe 18/19

Fachsemester, in dem ich im Ausland war: 5.

„Durch die Partnerschaft unserer Universität mit der University of Latvia fiel die Wahl dann auf die lettische Hauptstadt. Ehrlich gesagt stand Riga – völlig zu Unrecht – nie auf meiner Reiseliste. Im Nachhinein bin ich allerdings super froh, dass ich durch mein Auslandssemester eine Region kennenlernen konnte mit der ich zuvor noch nicht in Berührung gekommen bin. Studieren auf einer anderen Sprache, spannender Austausch mit Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, aber auch kleine Herausforderungen, die einen persönlich wachsen lassen – ERASMUS ist eine einmalige Chance. Eine Zeit lang im Ausland zu leben, erhöht meiner Meinung nach nicht nur die späteren Berufschancen, sondern lässt einen vor allem auch offener, toleranter und selbstständiger durch die Welt gehen.“

Helena Scheffler

Erasmusaufenthalt in Riga an der Universität Lettlands (Latvijas Universitāte), SoSe 2018

Fachsemester, in dem ich im Ausland war: 3.

Ich habe an der Lettischen Universität (LU) Kurse in „Marketing Communication“, „Sociological study of organizations“ und „Communication in a global context“ besucht. Des Weiteren habe ich zwei Sprachkurse (Lettisch (A1) und Spanisch (A1)) belegt. Doch der tollste Kurs war das „TV Project“ bei Roberts Vīksne, in dem wir von der Pike auf lernten, wie man eine Dokumentation selbst dreht. Von der Kameranutzung über das Organisieren von Interviewpartner*innen und -orten bis zum Schneiden der Dokumentation haben wir alles erlernt und selber gemacht. Es war das zeitaufwendigste aber tollste Projekt, was ich je während meines Studiums gemacht habe.

Frauke Meyer-Wyk

Erasmusaufenthalt in Aarhus (Dänemark), SoSe 2020

Fachsemester, in dem ich im Ausland war: 3.

Nach einem gelungenen Erasmus-Semester in Polen während des Bachelors wollte ich mir diese Gelegenheit auch im Master nicht entgehen lassen. Jeder längere Auslandsaufenthalt war bislang für mich ein eindrucksvolles Erlebnis, das sich stark auf meine persönlichen Überzeugungen, Fähigkeiten und weiteren Ziele auswirkte. Selten erhält man die Möglichkeit, sich so weit von seinem gewohnten Umfeld zu entfernen und sich so intensiv mit anderen Perspektiven, fremden Lebensweisen und ungewohnten Herausforderungen auseinanderzusetzen. Aus diesen Gründen entschied ich mich für ein zweites Erasmus-Semester in Aarhus. Aarhus liegt in Dänemark und ist nach Kopenhagen die zweitgrößte Stadt des Landes. Obwohl der Platz, den ich erhielt, ursprünglich für den Fachbereich Germanistik ausgeschrieben war, bot die Universität Aarhus viele Kurse mit Anknüpfungspunkten für die Kommunikationswissenschaft. Mich reizten besonders drei Kurse, die sich mit psychologischen Aspekten von Sprache (Language and Cognition), kulturellen Faktoren von Kommunikation (Intercultural communication) und den Besonderheiten von Online-Kommunikation (Web-based communication) beschäftigten. Sehr typisch war außerdem das Arbeiten in Gruppen. Die Universität war auffallend modern und vielfältig ausgestattet. Ihre Hauptbibliothek bot zum Beispiel neben der Literatur und den Lesesälen bepflanzte Aufenthaltsbereiche, Räume für Meditation, Boxen und Tischtennis, und einiges mehr, was den Dänen ihre berühmte und vorbildliche Work-Life-Balance beschert. Bei allen Aktivitäten und Begegnungen im Alltag kam man gut mit Englisch aus – gerade für Menschen mit deutschen und englischen Sprachkenntnissen ist es aber durchaus machbar, Dänisch zu lernen.