Politische Systeme und Beziehungen im Ostseeraum.

Zusammen mit: Nikolaus Werz.

München: OLZOG-Verlag 2002.

 

Seit 1989/90 gewinnt der Ostseeraum eine immer größere Bedeutung. Trotz der vorhandenen Wohlstandsunterschiede zwischen den alten westeuropäischen Demokratien und den osteuropäischen Transformationsstaaten eröffnen sich neue Chancen für eine kooperative regionale Entwicklung. Für Mecklenburg-Vorpommern enthält diese Region große Zukunftspotenziale, und auch Schleswig-Holstein und Hamburg richten Politik und Wirtschaft zunehmend auf die Ostseeregion aus.

Trotz der gestiegenen Bedeutung der Ostseeregion sind die Kenntnisse über die Anrainerstaaten, die dortige Politik sowie die internationalen und transnationalen Beziehungen nicht sehr ausgeprägt. Dieser Band stellt deshalb Informationen über die politischen Systeme und Beziehungen im Ostseeraum zur Verfügung und betrachtet dabei exemplarisch die folgenden Aspekte: Vertrauen in die Demokratie im Ostseeraum, Sicherheitspolitik, der Umgang mit der Vergangenheit, Entwicklung des Tourismus, lokale Umweltinitiativen (Agenda 21), grenzüberschreitende organisierte Kriminalität, wirtschaftliche und technische Kooperation. Schließlich skizzieren Praktiker der Politik im Ostseeraum Zukunftsperspektiven der Region.