Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Regionalstudien

Lehrstuhl Internationale Beziehungen
Foto: Martin Kerntopf

Der Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Regionalstudien (Prof. Dr. Margit Bussmann) befasst sich mit internationaler Kooperation und Konflikten zwischen staatlichen, aber auch nicht-staatlichen Akteuren.

In Forschung und Lehre deckt der Lehrstuhl Themen der Friedens- und Konfliktforschung, der Internationalen Politischen Ökonomie, der Außenpolitikanalyse und internationalen Institutionen ab. In diesem Kontext werden die Ursachen und Folgen von internationalen militärischen Auseinandersetzungen und innerstaatlichen Gewaltkonflikten sowie Fragen nach der Wirkung von Globalisierung, Wohlstand und deren Verteilung auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene untersucht. Sowohl in der Lehre als auch in der Forschung liegt der Fokus auf systematischen empirischen Untersuchungen von theoriegeleiteten Fragestellungen.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Lehrstuhlinhaberin sind die Verhinderung von Gewalt an Zivilisten in Bürgerkriegen, die Stabilität von Nachkriegsgesellschaften und Städtepartnerschaften im Ostseeraum. Die MitarbeiterInnen forschen zu Mediation in Bürgerkriegen, zu maritimer Pirateriebekämpfung und zu Korruptionsbekämpfung.

Aktuelles

19. September 2017: Neue Konferenzbeiträge: Prof. Margit Bussmann, Levke Aduda und Dr. Mathis Lohaus werden ihre Forschung bei der 5. Offenen Sektionstagung „Internationale Beziehungen“ der DVPW präsentieren (4.-6. Oktober in Bremen). Direkt im Anschluss stellt Levke Aduda bei der Konferenz des Arbeitskreises Empirische Methoden in der Friedens- und Konfliktforschung der AFK vor (9.-10. Oktober in Mannheim).

12. September 2017: Sophie Schulz wurde in die Research School on Peace and Conflict des Osloer Institus für Friedensforschung (PRIO) aufgenommen. Damit wird sie in den kommenden Jahren die Gelegenheit haben, sich international zu vernetzen und an Kursen in Oslo teilzunehmen.

6. September 2017: Für ein neues Projekt von Dr. Mathis Lohaus ist eine Stelle als Studentische Hilfskraft ausgeschrieben. Bitte bewerben Sie sich bis zum 17.9. per E-Mail. Alle Details stehen in der Ausschreibung.

August 2017: Vom 13. bis 16. September wird die 11. EISA-Konferenz in Barcelona stattfinden. Prof. Margit Bussman präsentiert dort 'An Empirical Analysis of the Impact of DDR on the Prospects for Peace' zusammen mit Jamie Levin, Dan Miodownik (Hebrew University of Jerusalem) im Panel 'International Actors in Security Sector Reform in Post-Conflict Countries'. Anja Menzel präsentiert 'Institutional choices: Counter-piracy cooperation in Southeast Asia' im Panel 'Rethinking the maritime piracy problem?' und ist Chair eines weiteren Panels zu '(Post-)conflict Sexual Violence Interventions, Gender and Post-colonial Power Relations'.

August 2017: Anja Menzel hat einen Beitrag zur Piraterie-Bekämpfung in der Straße von Malakka veröffentlicht. Der Text entstand anlässlich einer Tagung in Kiel zum Thema "Marinestrategien in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft".

Juli 2017: Dr. Mathis Lohaus hat sich erfolgreich um Anschubfinanzierung der Universität Greifswald beworben. Er erhält Fördermittel für ein Projekt zur internationalen Beschlagnahmung und Rückführung von Vermögen, die im Zusammenhang mit Korruption oder Veruntreuung stehen (sogenannte asset recovery).

Juli 2017: Prof. Margit Bussmann moderiert die Veranstaltung "Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog". Der Deutsche Botschafter in Estland, Christoph Eichhorn, berichtet aus der diplomatischen Praxis.

Juni 2017: Wir begrüßen Sophie Schulz als neue Mitarbeiterin (Doktorandin) am Lehrstuhl. Sie forscht zu Sicherheits- und Entwicklungspolitik. 

Mai 2017: Neue Veröffentlichung von Dr. Mathis Lohaus: "Ever closer or lost at sea? Scenarios for the future of transatlantic relations" (gemeinsam mit Sonja Kaufmann, im Journal Futures).